Makuladegeneration

Altersbedingte Makuladegeneration

Die altersbedingte Makuladegeneration (AMD) ist die häufigste Ursache für eine erhebliche Sehminderung bis hin zur Erblindung in Deutschland und im Rest der westlichen Welt. Bei der AMD wird die Netzhaut im hinteren Bereich des Auges an der Makula angegriffen.

Der sogenannte „Gelbe Fleck“, (med. Makula) befindet sich im hinteren Bereich der Netzhaut. Aufgrund der extrem hohen Dichte an farbempfindlichen Sinneszellen ist die Makula für scharfes und farbliches Sehen verantwortlich. Mit den Sehzellen an der Makula fokussieren wir alles und sehen scharf. Die periphere Netzhaut dient dem orientierenden Sehen.

Erste Anzeichen für eine altersbedingte Makuladegeneration (AMD) sind Sehstörungen im zentralen Sichtfeld wie verzerrtes Sehen. Die Sehstörungen selbst äußern sich je nach Krankheitsstadium unterschiedlich. Angefangen von unscharfen Konturen und schwachen Kontrasten kann dies bis hin zum grauen Fleck im zentralen Sichtbereich führen. Das typische Symptom ist das verzerrte Sehen (sog. Metamorphopsien), in dem gerade Linien krumm wahrgenommen werden.

Das Risiko, an einer altersbedingten Makuladegeneration (AMD) zu erkranken, steigt mit dem Alter. Eine genetische Prädisposition ist die Hauptursache für die Entwicklung einer Makuladegeneration. Wir empfehlen ab dem 55ten Lebensjahr eine jährliche Vorsorgeuntersuchung. Gerne führen wir die jährliche Vorsorgeuntersuchung bei Ihnen durch - zur Früherkennung oder Kontrolle einer bekannten Makuladegeneration oder anderer Netzhauterkrankungen.

Bei der altersbedingten Makuladegeneration (AMD) unterscheidet man zwischen der trockenen und der selteneren feuchten Makuladegeneration.

In unserer Augenarztpraxis in Düsseldorf ist es uns mittels modernster Technologien möglich, Augenkrankheiten wie die Makuladegeneration frühzeitig zu erkennen und zu behandeln. Die optische Kohärenztomographie (OCT) ist dabei die wichtigste Untersuchung. Bei Verdacht auf feuchte AMD kann außerdem mittels OCT-Angiographie und Fluoreszenzangiographie die genaue Diagnose gestellt werden.

Trockene altersabhängige Makuladegeneration (Trockene AMD)

Die trockene AMD entwickelt sich langsam und schmerzlos. Über die Jahre werden Seh- und Lesefähigkeit durch den Ausfall der lichtempfindlichen Sehzellen schrittweise beeinträchtigt. Bei der Frühform finden sich die sogenannte Drusen, die Abfallprodukte des Stoffwechsels unter der Netzhaut. Mit Zunahme des Alters und im Laufe der Zeit nehmen die Drusen zu und können die Funktion der Makula beeinträchtigen.

Bei der fortgeschrittenen Form der trockenen AMD kommt es zu sog. geographischer Atrophie. Das bedeutet, dass die Sehzellen absterben und sich eine Narbe im Bereich der Makula bildet. Die Patienten haben dann erhebliche Sehprobleme. Derzeit gibt es leider keine gesicherte Therapie für die Therapie der trockenen AMD. Bei einer früh erkannten AMD kann durch das Vermeiden der bekannten Risikofaktoren der Verlauf der Erkrankung positiv beeinflusst werden.

In manchen Fällen kann die Einnahme bestimmter Vitaminpräparate sinnvoll sein.

Rauchen ist ein Risikofaktor und kann den Verlauf der Erkrankung verschlechtern. Das Rauchen sollte aufgegeben werden.

Übermäßige Sonnenstrahlung sowie eine fettreiche Ernährung sollten ebenso vermieden werden.

Aus der trockenen AMD kann sich eine feuchte AMD entwickeln. Daher sind Vorsorgeuntersuchungen auch hierbei besonders wichtig.

Drusen / OCT-Bild

Feuchte altersabhängige Makuladegeneration (Feuchte AMD)

Bei der deutlich selteneren und aggressiveren feuchten AMD wachsen neue Blutgefäße in die Netzhaut ein. Dabei kommt es zu Flüssigkeitsansammlung in der zentralen Netzhaut. Manchmal kann es aus den undichten Gefäßen zu Blutungen kommen. Im fortgeschrittenen Stadium bilden sich Narben im Bereich der zentralen Netzhaut. Die Erkrankung kann ohne Behandlung zur Erblindung führen. Inzwischen kann die feuchte AMD bei frühzeitiger Feststellung wirksam behandelt werden. Dabei kann das Fortschreiten der Erkrankung deutlich verlangsamt bzw. manchmal auch gestoppt werden.

Im Vordergrund der Therapie stehen intravitreale Injektionen (Medikamenteneingabe in das Auge). Dies ist ein unkomplizierter und schmerzfreier Eingriff. Dabei werden Medikamente in das Auge injiziert. Die derzeit verfügbaren Medikamente sind Ranibizumab (Lucentis), Aflibercept (Eylea) und Bevacizumab (Avastin).

Subretinale Flüssigkeit  bei Gefäßneubildung (Chroidale Neovaskularisation)  /   OCT-Bild und OCT-Angiographie

Unsere Augenarztpraxis im Herzen von Düsseldorf hat sich auf die Erkennung und Behandlung der Patienten mit altersbedingter Makuladegeneration (AMD) und anderen Netzhauterkrankungen spezialisiert. Das erfahrene Ärzteteam führt Vorsorgeuntersuchungen durch, erklärt Ihnen die Diagnose auf verständliche Art und Weise und leitet umgehend die passende Therapie ein.

Beim Vorliegen einer feuchten AMD führen wir nach ausführlicher Beratung die Therapie mit intravitraelen Injektionen durch.

Gerne können Sie für eine ausführliche Beratung und Untersuchung einen Termin in unserer Praxis vereinbaren.

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Augenarztpraxis Lemmen & Vahdat
Blumenstraße 28
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Tel.: 0211-418 195 0
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